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Nikolaus besucht die Grundschüler in Renhardsweiler

Nikolaus besucht die Grundschüler in Renhardsweiler

Am vergangenen Freitag wurden die Kinder der Grundschule Renhardsweiler für einen schönen Moment aus der Schule gelockt. Bei wunderschöner winterlicher Kulisse warteten keine geringeren als der Nikolaus und sein treuer Begleiter Knecht Ruprecht am angrenzenden Sportplatz auf die Schüler. Auch mit etwas mehr Abstand und Schutzmasken war es für den Ehrengast eine Freude, den von den Kindern vorgetragenen Gedichten zu lauschen. Natürlich hatte der Nikolaus für die lieben und braven Kinder eine Belohnung dabei. Stellvertretend für ihre Klasse durften immer zwei Kinder zum Nikolaus vortreten und mit leuchtenden Augen das Klassengeschenk entgegennehmen. Zurück im Klassenzimmer wurde etwas später nochmal kräftig gestaunt, der Nikolaus hat doch tatsächlich für jedes Kind noch eine Leckerei vor die Türe gestellt – die von den Lehrern entdeckt und verteilt wurde.

Lieber Nikolaus, lieber Knecht Ruprecht – Danke für den schönen Moment und die tollen Gaben.

Schöpfung hautnah – Küken schlüpfen in der Grundschule

Schöpfung hautnah – Küken schlüpfen in der Grundschule

 

Unter dem Thema „Schöpfung“ befassten sich die Viertklässler der Grundschule Renhardsweiler in ihrem Religionsunterricht mit der Entstehung des Lebens. Und die Idee, einmal hautnah die Entstehung des neuen Lebens zu beobachten, wurde von den Schülern begeistert aufgenommen. Und so zog ein elektrischer Brüter gefüllt mit befruchteten Hühnereiern ins Schulhaus ein. Damit begann das Küken-Projekt.

Jeden Tag musste nun nach den Eiern geschaut werden. Am aufregendsten jedoch war die Zeit des Schlüpfens. Vom ersten Riss bis zum vollständigen Durchbrechen der Eischale gab es viel zu beobachten. Insgesamt sechs Küken hörte man letztendlich in der Grundschule piepsen. „Wie klein sie sind“, wunderte sich ein Schüler. „Darf ich helfen, die Küken an die Wasserstelle zu führen?“ Es gab viele Fragen und viele Antworten.

Aber dann zeigte sich, dass ein Küken nicht ganz gesund war. Und die Frage drängte sich auf: Ist Gottes Schöpfung vielleicht gar nicht immer so gut, wie man in der Bibel liest? Und die Religionslehrerin Kirsten Claßen antwortete: „Gottes Schöpfung ist unterschiedlich und vIelfältig. Jedes Lebewesen aber ist von Gott gewollt und geliebt – auch das schwache und vielleicht nur kurze Leben“. Und nach einem Moment des Überlegens meinte ein Schüler: „Wir müssen lernen, die bunten Farben in allen Menschen und Tieren zu sehen. Bunt sind sie alle; sie werden nur dann schwarz und grau, wenn wir das nicht sehen können.“

Nachdem alle Eier aufgebrochen waren, entschieden die Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin, dass die Tiere so schnell wie möglich in ihr richtiges Zuhause auf einen Bauernhof gebracht werden sollten. „Wir sind schließlich für die Schöpfung verantwortlich“, war der einmütige Beschluss aller.